02.07.2010
"Wem gehört Lena?" fragt provozierend der SPIEGEL ...
Wie das Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL" in seiner Ausgabe vom 28.06.2010 berichtete, sorgen wirtschaftliche Interessen um den Erfolg der Songcontest-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut für Unstimmigkeiten.
Viele wollen aus dem Erfolg selbst Profit schlagen, und das erwecke den Unmut der Künstlerin und der Unternehmen um ihren "Entdecker" Stefan Raab. Unter anderem sei der Heyne-Verlag, nachdem er ein Buch mit dem Titel "Lena - einfach raus und leben!" angekündigt hatte, von einer Kölner Kanzlei angeschrieben worden. Weil die Rechte an dem Namen der Künstlerin bei Raab TV liegen und man den unzutreffenden Eindruck vermittle, über Insiderwissen zu verfügen, erlaube man sich die Anfrage, "woraus Sie Ihre Berechtigung zu der geplanten hier in Rede stehenden Veröffentlichung herleiten" (so zitiert der SPIEGEL).
Die Antwort des Verlags: "Die Frage ist schnell beantwortet und dürfte Sie als Jurist nicht weiter überraschen: Aus dem Grundgesetz, Stichwort Pressefreiheit."
Trocken wie ein Martini! Großer Sport, liebe Kollegen!
