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Werbung und Hyperlinks


Auch Telemedien unterliegen dem Grundsatz der Trennung von Werbung und deren übrigen Inhalt. Dies ergibt sich direkt § 58 Absatz 1 des Rundfunkstaatsvertrages (RstV). Dieser bestimmt:

Werbung muss als solche klar erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote eindeutig getrennt sein. In der Werbung dürfen keine unterschwelligen Techniken eingesetzt werden.

Gerade bei den beliebten Hyperlinks kann dies von großer Bedeutung sein. Dem Nutzer muss nämlich deutlich gemacht werden, ob es sich hierbei um Werbung handelt oder eine Seite mit redaktionellem Inhalt aufgerufen wird. Wird dies nicht deutlich herausgestellt, so kann eine (unzulässige) Vermengung von Werbung und sonstigem Inhalt gegeben sein.

Ein Verstoß gegen diesen Grundsatz ist überdies nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) wettbewerbswidrig und kann Unterlassungsverpflichtungen oder sogar finanzielle Ansprüche auslösen.